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The Study of White

Neue Musik aus und zur Ukraine
 

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Graphik: Dariia Podoltseva

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Für viele ist die Ukraine nach wie vor ein weißer Fleck auf der mentalen Landkarte, trotz mehr als vier Jahren vollumfänglichen russischen Kriegs. Viele verbinden die Ukraine nunmehr ausschließlich mit Krieg. In diese Lücke stößt THE STUDY OF WHITE und bringt neueste Musik aus der Ukraine nach Mitteldeutschland. 

„Дослідження білого [Erkundung des Weißen]“ – der Titel bezog sich auf ein Hauptwerk von Salvatore Sciarrino, Esplorazione del bianco – begann im Dezember 2021 als eine Serie von Kammermusikkonzerten der Kyiv Contemporary Music Days. Die Konzerte waren die letzten Veranstaltungen von Kyiv Contemporary Music Days, bevor Russland im Februar 2022 seine vollumfängliche Invasion ins Werk setzte. Als THE STUDY OF WHITE bringt der Sächsische Musikbund dieses Format schon zum vierten Mal nach Mitteldeutschland.

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In mehreren Konzerten in Mitteldeutschland wird ein Ausschnitt der zeitgenössischen ukrainischen Musikszene hiesigen Publika vorgestellt. Zugleich setzen sich mehrere sächsische Komponisten in teils neu geschaffenen Werken mit der Ukraine auseinander und erhalten Gelegenheit, mit herausragenden, auf zeitgenössische Musik spezialisierten ukrainischen Solisten zusammenzuarbeiten. Moderation und Künstlergespräch stellen sachkundige Kontextualisierung sicher.

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Im Herbst 2023 wurde THE STUDY OF WHITE #1 mit drei Konzerten des ukrainischen Geigers Orest Smovzh in Leipzig, Dresden und Chemnitz pilotiert.

Für THE STUDY OF WHITE #2 kam 2025 Viktor Rekalo am Cello nach Dresden und Leipzig.

THE STUDY OF WHITE #3 präsentierte 2026 den Akkordeonisten Igor Saienko in Leipzig, Dresden, Chemnitz und Halle (Saale).

Für THE STUDY OF WHITE #4 kommt 2027 Yelizaveta Bahlai (Kontrabass) nach Chemnitz, Jena, Dresden, Leipzig und Halle (Saale).

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Ein Projekt des Sächsischen Musikbunds e. V.

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